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Dr. med. h.c. I.H. Schultz,
Berlin 1884-1970
| Nach jahrelanger praktischer Erfahrung
in Hypnose und gestützt durch die Forschungen von Oskar Vogt,
Direktor des Hirnforschungsinstitut in Neustadt, Deutschland,
veröffentlichte 1920 der Nervenarzt I.H. Schultz das Buch "die
Schichtbildung im hypnotischen Seelenleben", das bereits die
wichtigsten Grunderkenntnisse des Autogenen Trainings enthielt.
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| Schultz wandte eine Technik an, die den
Hypnotisierten ermöglichte, während der gesamten Dauer der
Versuche frei zu sprechen. Einige Beobachtungen kehrten regelmässig
wieder: Vor allem Schwere- und Wärmeerlebnisse in den Armen und
Beinen, aber auch Ruheempfinden von Herz und Atmung, Wärme im Leib
und eine besondere Kühle an der Stirn.
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| Schultz fragte sich: "Was würde
geschehen, wenn die Versuchspersonen die Wahrnehmung über ihr
körperliches Empfinden ("Der rechte Arm ist ganz schwer")
nicht im hypnotisierten Zustand mitteilten, sondern im wachen
Bewusstsein von einer ruhigen, eindringlichen Stimme vorgesprochen
bekämen?"
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| Von diesen Beobachtungen führte nur ein
kleiner Schritt bis zu der zweiten Grunderkenntnis des Autogenen
Trainings, diese Formeln von den Versuchspersonen in vertiefter
Konzentration selbst üben zu lassen.
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| In den Jahren 1920-1924 führte Schultz
umfassende klinische Versuche mit dem Autogenen Training durch. Nach
12 Jahren systematischer theoretischer und praktischer Forschung
erschien 1932 erstmals die umfassende wissenschaftliche Darstellung
unter dem Titel "Das Autogene Training".
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