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ein Versuch!
| Vorstellungen und Gefühle lösen unverzüglich
körperliche Reaktionen aus. Der Pendelversuch ist ein taugliches
Mittel, den Skeptiker von diesem psychobiologischen Grundgesetz zu
überzeugen. Wagen Sie den Test? Nehmen Sie dazu einen ca. 30
Zentimeter langen Faden, an dessen Ende ein Gewicht festgezurrt ist,
zwischen Daumen und Zeigefinger und lassen das Pendel am
angehobenen, im Ellenbogen leicht gebeugten, völlig entspannten Arm
über einem markierten Punkt auf der Tischplatte zur Ruhe kommen.
Konzentrieren Sie sich intensiv auf die Vorstellung, wie das Pendel
ausschwingt! Formulieren Sie die gewünschte Bewegung in einem
Selbstbefehl:
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| Pendel schwingt von links nach
rechts!
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| Wiederholen Sie diesen Gedanken mehrmals
konzentriert! Die Pendelbewegung tritt nach meist überraschend
kurzer Zeit ein. Selbstverständlich können Sie weitere
Vorstellungen in das Spiel einbringen, die das Pendel beispielsweise
von vorne nach hinten bewegen oder in ein Kreisrund lenken sollen.
Dieser kleine Versuch veranschaulicht auf verblüffende Weise den
bereits erwähnten Carpenter-Effekt. Der feste Gedanke, die Sammlung
und Konzentration bewirken eine unwillkürliche, aber erkennbare
Bewegung.
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